Rustikal mit Musik und Knolle: Die besten Festival-Foods mit Kartoffeln

Die besten Festival-Foods mit Kartoffeln Kochen in der Campingküche

Wacken, Rock am Ring oder Southside – die Festivalsaison ist in vollem Gange. Immer wieder stellt sich die Frage: Was werde ich essen? Klar, die Zeiten, in denen man sämtliche Lebensmittel mitnehmen musste, sind lange vorbei, Food-Truck-Meilen – auf denen sich auch K wie Kartoffel tummeln – und komplett ausgestattete Supermärkte locken mit vielen Angeboten. Da aber auch bei Festivals nichts über selbst gemacht geht, präsentieren wir: Die besten Festival-Foods mit Kartoffeln!

Kartoffeln im Kartoffelsack

Aus einem Sack Kartoffeln lässt sich auch auf dem Campingkocher wunderbares Essen zubereiten. Kocht Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln, gebt etwas Pesto (muss man nicht kühlen) und klein geschnippelte Rohkost, wie Tomaten und Gurken, oder ein hart gekochtes Ei oder Thunfisch aus der Dose dazu – fertig ist der Kartoffelsalat! Wer etwas mehr Zeit hat, macht einen Kartoffeleintopf, beispielsweise mit Karotten, Lauch und Sellerie oder eine Frittata mit Gemüseallerlei aus der Dose.

 

Kochen mit haltbaren Zutaten Schwäbischer Kartoffelsalat

> Zum Rezept: Schwäbischer Kartoffelsalat

 

Immer im Takt: Kartoffelsalat und Kartoffelsuppe to go

Kartoffelsalat und Kartoffelsuppe to go sollten echte Geheimtipps unter Festivalbesuchern sein. Hinein damit in die Kühltasche und voilà, eine tolle Mahlzeit für den ersten Abend auf dem Campingplatz oder das Mittagessen am zweiten Tag! Wichtig: Vermeidet Mayonnaise, Milchprodukte oder gar Fleisch und Fisch. Diese Zutaten brauchen eine sichere Kühlung, sonst kippen sie schnell, vor allem in der Sommersonne. Ein Kartoffelsalat, der lediglich Brühe und ein Dressing enthält, überlebt die Kühltasche und Wanderungen gut, gleiches gilt für Suppen. Kartoffelsuppen kann man auch kalt essen, wie die Vichyssoise, eine kalte Kartoffel-Lauch-Suppe beweist.

 

Vichyssoise Kalte Kartoffelsuppe

 

Damit weht auch ein wenig Luxus durch eure Festivalküche! Denn angeblich wurde die kalte Kartoffelsuppe um 1917 vom Chefkoch des New Yorker Ritz-Carlton Hotels, Louis Diat, erfunden. Diat stammte ursprünglich aus Frankreich und hatte vor seiner Auswanderung in die Vereinigten Staaten als Suppenkoch im Ritz-Carlton in Paris gearbeitet. Während seiner New Yorker Jahre als Chefkoch erfand er jeden Sommer ein neues, spektakuläres Gericht, um seinen Gästen Abkühlung zu verschaffen, so auch die Vichyssoise. Mehr Infos auch in unseren Tipps zum Einwecken und Einkochen von Kartoffeln!

 

Wahre Headliner: Kartoffeln aus der Glut

Backkartoffeln oder Kartoffeln vom Grill – unsere Lieblingsknolle, die echten Headliner des letzten Festivalabends. Ob vorgebacken mitgebracht oder vor Ort frisch zubereitet, Kartoffeln vom Rost oder aus der Glut schmecken immer wunderbar und sind eine solide Basis für eine Festivalmahlzeit am Lagerfeuer.

 

Gegrillte Kartoffeln

> Zum Rezept: Grillkartoffeln

Dazu passt immer ein bunter Rohkostsalat, ein Würstchen vom Grill oder aus dem Glas sowie proteinreiche Toppings in Hülle und Fülle, wie Kidneybohnen (ggf. mit Mais und Paprika) aus der Dose, eine würzige Tomatensalsa aus dem Glas. Profis grillen auch mal mit dem Dutch Oven – Inspiration gibt’s beispielsweise von der Sauerländer BBCrew, nachzulesen in unserem Blogpost mit den besten Männerkochbüchern.

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