Drei tolle Bücher für den Urlaub – mit Kartoffeln

die Kartoffel
23. Mai 2019

Der Sommer kommt- und mit ihm viele Urlaubstage und ruhige Lesestunden im Schatten. Wir empfehlen wärmstens, sie mit diesen drei wunderbaren Büchern mit Kartoffel im Titel zu verbringen.

Mr. Doubler und die Kunst der Kartoffel – Seni Glaister

Dies ist ein Buch über Freundschaft und darüber, dass Menschen keine Inseln sind. Eine Geschichte, über das Potential, gemeinsam etwas zu bewirken, insbesondere wenn jemand an uns glaubt: Mr. Doubler wohnt allein auf Mirth Farm. Der Kartoffelhof ist der zweitgrößte der Grafschaft. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist seine Haushälterin, Mrs. Millwood. Über die Jahre hat der Kartoffelbauer ein Lieferantennetz aufgebaut, so dass er den Bauernhof nicht mehr verlassen muss. All das, wie auch die Umstände die Doubler so einsam machten, haben ihm den Ruf eines stoffeligen Kauzes eingebracht. Doch dann wird Mrs. Millwood dienstunfähig und Doubler muss sich um Organisatorisches selbst kümmern. Einschließlich eines gut gehüteten Geheimnisses, welches danach lechzt das Licht der Welt zu erblicken. Die Kartoffel symbolisiert dabei Wunderbares.

Lieblingszitat: „Die Kartoffel will entweder in der Erde oder in Ihrem Bauch sein. Dazwischen hält sie sich nicht gerne auf.“

Für: Gin-Trinker, Alltagsphilosophen und Fans von „100 Jahre Einsamkeit“.

Mr. Doubler und die Kust der Kartoffel / Seni Glaister / Harper Collins

 

Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln – Christoph Peters

„Ganz gleich an welcher Stelle man anfängt – immer ist vorher schon viel passiert“ – beschreibt gut das, was im Frühjahr 1989 im schleswig-holsteinischen Rensen passiert. Der betagte japanische Ofenbaumeister Yamashiro Tatsuo reist mit einer kleinen Delegation nach Deutschland und löst damit ein altes Versprechen an den deutschen Philosophen Erwin Hesekiel ein. Yamashiro-senseis Mission: Einen Anagama (auch Tunnelofen genannt) zu errichten. In Norddeutschland empfängt ihn Ernst Liesgang, frisch zurück von seiner Keramiklehre im japanischen Echizen. Liesgang beabsichtigt die traditionsreiche ostasiatische Kunst der Keramik in Deutschland zu etablieren. Eine Filmcrew soll den Ofenbau für einen Dokumentarfilm festhalten. Wie das Leben so spielt, läuft im ehemaligen Pfarrhaus nicht alles nach Plan. Das neugierige Dorfvolk, allen voran Herta Mölders, Wirtin des einzigen Gasthauses im Dorf, beobachten interessiert die Baustelle und bringen mit Mettbrötchen, Kartoffelpüree und Rotkohl die Dynamik des deutsch-japanischen Teams gehörig durcheinander.

Lieblingszitat: „Herr Yamashiro (...) goß versuchsweise Sojasauce über den Kartoffelsalat.“

Für: Mari-Kondo-Fans, Japan-Reisende, Zen-suchende und Teetrinker.

Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln / Christoph Peters / btb Verlag

 

Zwischen Tüll und Kartoffeln wächst auch manchmal Liebe – Svenja Lassen

Manchmal macht es „peng!“ und nichts ist mehr wie es einmal war. Die Hamburgerin Lene ist 28 alt und von Beruf Schneiderin. Nach der Trennung von Alexander steht sie über Nacht vor dem Nichts: Freund weg, Wohnung weg, Job weg. Ein Glück erben Lenes Eltern kurz darauf ein Haus in nordfriesischem Akenbüll. Lene hat nichts zu verlieren und zieht nach Nordfriesland um einen lang gehegten Traum zu verwirklichen: Einen eigenen Brautladen. In Akenbüll lernt sie auch den benachbarten Kartoffelbauer Tobi kennen, der ihr mit seinem lauten Traktor, seinen Gummistiefeln und dreckigen Latzhosen gehörig auf die Nerven geht.

Lieblingszitat: „Die (Kartoffeln) haben auch Gefühle, wenn mich ihre kleinen knolligen Gesichter ansehen, dann bekomme ich immer ein schlechtes Gewissen.“ (Helge, der Maler zu Lene, der Vegetarierin.)

Für: Stadtkartoffeln, die vom Landleben träumen; Marie-Kondo-Fans, Romantiker, Rosa-Limo-Trinker.

Zwischen Tüll und Kartoffeln wächst auch manchmal Liebe / Svenja Lassen / Eigenverlag

 

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