Kartoffelpost – die Erfolgsgeschichte einer Schnapsidee

kartoffelpost Postkartoffel
14. Juli 2016

Manche Ideen sind so doof, dass sie schon wieder genial sind. Kartoffeln statt Mails verschicken?! Die bescheuertste Idee aller Zeiten, sagte die Freundin von Alex Craig aus Dallas, USA. Der beste Einfall überhaupt, sagte Alex. Und jetzt ratet mal, wer reich geworden ist ...

Fünfstellige Verkaufssumme

Potato Parcel heißt der ungewöhnliche Grußbotschaftsversand, und der Name ist Programm. Statt Kurznachricht oder Briefen werden hier tatsächlich echte Kartoffeln verschickt. Analoger geht’s gar nicht mehr! Die Funktionsweise: Der Kunde gibt online die Adresse des Empfängers und seine Nachricht (maximal 15 Wörter) ein, die mit einem schwarzen Marker auf die Kartoffel geschrieben wird. Pro Knolle sind 8 bis 10 Dollar fällig.

Als Alex Potato Parcel im Mai 2015 gründete, hielten ihn wohl die meisten für verrückt. Doch nur 5 Monate später konnte das Unternehmen bereits so große Erfolge verbuchen, dass der Amerikaner es verkaufte ­–­ für 40.000 Dollar. Nun wird das Knollenbusiness in Kalifornien betrieben. Inzwischen kann man die Erdäpfel auch mit Bildern bedrucken oder im typischen Jutesack liefern lassen. Und die Popularität nimmt nicht ab: Seit Ellen DeGeneres den Service in ihrer bekannten Talkshow vorstellte, purzeln die Aufträge nur so rein.

Natürlich hat der verrückte Onlinedienst inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden. Auch hierzulande gibt es diverse Kartoffelpostämter, zum Beispiel Postkartoffel oder Kartoffelpost. Der Überraschungseffekt eines solchen Pakets scheint also durchaus gut anzukommen.

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