Vom Feld zum frischen Kartoffelprodukt

Vom Feld zum frischen Kartoffelprodukt
20. Juli 2012

Frische Kartoffeln lassen sich einfach zubereiten. Noch schneller geht es, wenn vorgefertigte frische Produkte genutzt werden.

Der Weg von der Kartoffel vom Acker in die Küche

Etwa 100 bis 140 Tage nach dem Legen werden die Kartoffeln gerodet – mit modernen Maschinen, auf denen Kraut, Steine und Erdkluten von den Kartoffeln getrennt werden. Damit die Kartoffeln nicht beschädigt werden, dürfen sie nur wenige Zentimeter und nur auf einen weichen Untergrund fallen.

In großen Behältern oder als lose Ware werden die Knollen ins Kartoffellager transportiert. Bevor sie in die Lagerhalle kommen, wird ihre Qualität beurteilt. Damit die Knollen lange ihre Qualität behalten, wird ihre Umgebung genau klimatisiert - über ein ausgeklügeltes Lüftungs- und Kühlsystem kann so jederzeit die optimale Temperatur von 4 °C eingehalten werden.

Und nun geht es los: Bevor die Kartoffel verarbeitet wird, muss sie zunächst vom Sand befreit werden. Danach geht’s ab in die Waschmaschine, dann werden die Knollen nach Größen sortiert. Die Kartoffeln werden verlesen, damit nur beste Qualität weiter verwendet wird.

Mit einer Dampfschälanlage werden die Kartoffeln von ihrer Schale befreit und anschließend mit Bürsten Schalenreste entfernt. Wie zu Hause werden die Knollen nach dem Schälen nochmals gewaschen - und erneut verlesen, damit auch wirklich nur fehlerfreie Ware „in den Topf“ kommt.

Denn nun werden die gewaschenen und geschälten Knollen entweder als Ganzes gekocht und verpackt (beispielsweise für die Mikrowelle geeignete Kartoffeln) – oder aber nach Bedarf in Scheiben geschnitten, gewürfelt, gerieben ...

Je nachdem, welche Produkte hergestellt werden sollen (Bratkartoffeln Kartoffelsalat, Gratin, Puffer, Kloßteig) gibt es weitere Schritte – dazu gehören blanchieren oder vorgaren.

Ist alles fertig, wandern die Knollen unter Vakuum in ihre Verpackung und werden nochmals kurz erhitzt, um die Haltbarkeit zu sichern. 

Und nun: guten Appetit! Auch wenn ihr die Kartoffeln mit nur minimalem Aufwand zubereiten können – ein bisschen Kreativität lohnt. Wie wär's Backkartoffeln Bolognese?

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