Ihre Majestät: Die 14. Rheinische Kartoffelkönigin Stefanie Külkens

Die 14. Rheinische Kartoffelkönigin Stefanie Külkens
23. Oktober 2013

Stefanie erzählt uns, was das Besondere an der Kartoffel ist und wie sie vor allem junge Menschen von den Vorzügen unserer Lieblingsknolle überzeugen möchte.

Stefanie Külkens repräsentiert für ein Jahr die tolle Knolle in Nordrhein-Westfalen.

Was ist das Besondere an der Kartoffel?

Sie ist besonders vielseitig. Mit keinem anderen Produkt kann man so viel machen und damit meine ich nicht nur die Kartoffel als Nahrungsmittel. Dazu zählt zum Beispiel auch Kartoffelstärke als Bindemittel. 

Welches ist dein Lieblings-Kartoffelgericht?

Ich esse Kartoffeln in vielen Varianten, aber mein Lieblingsgericht ist die niederrheinische Kartoffelspezialität „Schmörkes“ mit Kräuterquark. 

Wie bist du Kartoffelkönigin geworden?

Ich finde den Agrarbereich sehr interessant und wollte schon immer einmal Kartoffelkönigin werden. Es macht mir einfach Spaß, wenn ich den Menschen Tipps zur Kartoffel geben kann. Viele wollen zum Beispiel eine leckere Kartoffel haben, die Sauce gut aufnimmt. Da erzähle ich ihnen meistens aus eigener Erfahrung, was mir am besten schmeckt. 

Wie haben Freunde und Familie auf dein neues, royales Amt reagiert?

Meine Eltern haben mich von Anfang an unterstützt und viele meiner Freunde haben selbst ehrenamtliche Verpflichtungen, zum Beispiel in Schützenvereinen. Die kennen das und haben sich für mich gefreut. 

Du bist seit Juni im Amt, welche Erlebnisse waren bis jetzt besonders schön?

Der deutsche Bauerntag in Berlin. Dort wurden zwei Tage lang interessante Themen der Agrarpolitik besprochen und der Ausbildungsbetrieb des Jahres bestimmt. Außerdem finde ich es immer wieder schön, wenn Kinder mich sehen und staunen, dass eine richtige Königin da ist. 

Welche Aktivitäten warten in nächster Zeit auf dich?

Jetzt kommen noch einige Märkte und besonders freue ich mich auf die Grüne Woche nächstes Jahr in Berlin. Zum Start der Frühkartoffelsaison endet meine Amtszeit. Dann ernennt der Rheinische Landwirtschafts-Verband gemeinsam mit dem Rheinischen LandFrauenverband meine Nachfolgerin. 

Du möchtest vor allem junge Menschen von Kartoffel überzeugen. Wie geht das? 

Leider wissen viele junge Menschen heute gar nicht mehr, was alles aus Kartoffeln hergestellt wird. Ein Beispiel dafür sind Kroketten, weil sie nicht wie Kartoffeln aussehen und auch anders heißen. Grundsätzlich sind Kartoffeln einfach zu kochen, sehr gesund und machen nicht dick. Damit möchte ich sie überzeugen, weil die Kartoffel auch perfekt zum Fitness- und Gesundheitstrend passt.

Mehr von den Kartoffelköniginnen lest ihr in den Interviews mit Franziska Strixner und Caroline Lange.

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