Die 4. Genthiner Kartoffelkönigin Caroline Lange

Die 4. Genthiner Kartoffelkönigin Caroline Lange
20. Mai 2014

Seit drei Jahren ist Caroline Lange im Amt als 4. Genthiner Kartoffelkönigin. Welche Eigenschaften sie dafür erst noch lernen musste und welches Kartoffelgericht sie am liebsten isst, das verrät sie hier:

Was zeichnet die Kartoffel besonders aus?

Die Kartoffel ist ein vielfältiges Produkt wie kein anderes. Sie ist sowohl ein Nahrungsmittel für verschiedenste Speisen, als auch ein hervorragendes Agrarprodukt.

Welches ist dein Lieblings-Kartoffelgericht?

Natürlich esse ich viele Gerichte mit der Kartoffel gern und das sage ich jetzt nicht einfach so, weil ich Kartoffelkönigin bin. Jeder, der mich kennt, weiß das. Am liebsten esse ich aber selbst gestampftes Kartoffelpüree und Kartoffelauflauf.

Warum bist du Kartoffelkönigin geworden?

Meine Vorgängerin erzählte mir, wie es als Kartoffelkönigin so ist. So habe ich mit diesem Amt geliebäugelt. Eines Tages war dann ein Artikel in der Zeitung, dass eine neue Genthiner Kartoffelkönigin gesucht wird. Daraufhin schrieb ich eine Bewerbung und Tage später stand fest: Ich werde Genthiner Kartoffelkönigin. Normalerweise beträgt die Amtszeit zwei Jahre. Ich bin mittlerweile schon im dritten Amtsjahr.

Welche Aufgaben bringt das Amt mit sich?

Man investiert sehr viel Zeit und Freizeit. Wenn andere Leute am Wochenende ausschlafen, stehe ich früh auf und muss mich –- wie es sich für eine Königin gehört – "royal" zurechtmachen. Besonders wichtig ist: Man muss ein freundliches, offenes und selbstbewusstes Auftreten haben. Das musste ich mit der Zeit auch erst lernen. 

Wie integrierst du die royalen Aufgaben in den Alltag?

Da ich als Erzieherin im Hortbereich arbeite, lässt sich das beruflich sehr gut vereinen. Unter der Woche arbeite ich und am Wochenende nehme ich Auftritte als Genthiner Kartoffelkönigin war. Viele Eltern und Kinder wissen das. Besonders die Kinder finden es total toll, dass ihre Erzieherin vom Hort gleichzeitig die Kartoffelkönigin ist und ihnen die Liebe zur Kartoffel weiter vermittelt.

Welches bisheriges Erlebnis war dein persönliches Highlight?

Ein Highlight ist das Genthiner Kartoffelfest. Das Familienfest für Jung und Alt findet immer am 3. September-Wochenende im Genthiner Volkspark statt. Dort dreht sich ein Wochenende lang alles um die Knolle und da bin ich immer ein bisschen aufgeregt. Viele kennen mich da und ich möchte, dass das Wochenende den Leuten positiv in Erinnerung bleibt. Besonders toll war auch der Internationale Berliner Kartoffelabend 2012 (DKHV) mit Gästen aus verschiedensten Nationen.

Was nehmen Sie für sich persönlich aus dieser Erfahrung mit?

Ich nehme sehr viel aus meiner Amtszeit mit. Ich bin mit dieser Aufgabe selber gewachsen und habe mich weiter entwickelt. Ich bin offener und selbstbewusster geworden, traue mir jetzt mehr zu. Außerdem habe ich viele neue Kontakte geknüpft und bin in Regionen gewesen, die ich vielleicht sonst nicht besucht hätte. Ich bin dankbar, dass ich dieses Amt ausüben durfte.

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